B a r d i s c h e M a l e r e i
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Der große Schläfer, 180 x 150; 1988 |
Die Ausgangsfrage meiner Bilder ist stets die nach Mensch und Wirklichkeit: Das mysteriöse allumfassende Dasein, in welches ich mich als Individuum hineingeworfen sehe, Kräften ausgeliefert, die ich nicht verstehe, Antwort suchend. Diese Kräfte können natürlichen-, politischen- oder sozialen Ursprungs sein. Ich widme mich gerne dem Schlaf, entfliehe mit gleichgesinnten Über die Dächer, oder unternehme Ausflüge in die Sternengärten. |
Über den Dächern, 180 x 150; 1988 |
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Konstruktion zur Erhaltung von Universen, 150 x100; 1990 |
Wirklich ist immer nur das Ganze. Wirklich und intelligent ist das Leben seiner Teile, wenn sie mit dem Ganzen verbunden sind, synergetisch agieren. Vor dem Hintergrund meiner Gedanken wird die Realität, die mir über die Medien in meine Welt gestrahlt wird, zu geradezu absurder Geschichte. Und ich frage mich, ob das jetzt alles wirklich geschieht, oder ob die Menschen nur durch die dargestellten Handlungen selbst zu eben diesen angeregt werden sollen, auf das sie dann doch geschehen. |
Ausflug nach den Sternengärten, 140 x 180; 1992 |
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Erwachen des Bewußtseins, 140 x 180; 1991 |
Eine künstliche Welt beruht auf einem künstlichen Gefälle. Durch das künstliche Ungleichgewicht erfolgt dann die nötige Bewegung. So scheint mir jede Kultur aufgebaut. Das scheint mir plausibel und an sich vollkommen in Ordnung. Aber die westliche Welt greift durch ihre konsumorientierte Praxis zu sehr in die natürliche Bewegung ein und zerstört das empfindsame Gleichgewicht. |
Der verrückte König, der da so hockt (und jede Blume einzeln erwürgt), 200 x 150; 1992 |